Reinigung

Für die Reinigung Ihrer Laborgeräte bietet BRAND die passenden Reiniger und Abtropfgestelle.

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Reinigung/Desinfektion

Manuelle Reiniger und Desinfektionsreiniger. Materialfreundlich: Durch eine besondere Wirkstoffkombination werden schon bei niedriger Temperatur, kurzer Verweildauer und geringer Alkalität beste Reinigungsergebnisse erzielt. Hierdurch werden Glasoberfläche und Graduierung geschont. Testsicher: Reiniger und Desinfektionsreiniger lassen sich rückstandsfrei entfernen. So bleiben selbst empfindliche Tests in der Hämatologie, Serologie, Mikrobiologie und in der enzymatischen Analytik unbeeinflusst. Dazu ganz einfach die empfohlene Anwendungskonzentration einhalten und mit Wasser gründlich nachspülen. Wirtschaftlich: Laborgeräte mit normaler Verschmutzung werden bei Raumtemperatur mit der empfohlenen Anwendungskonzentration sauber. Bei starken Verschmutzungen empfiehlt es sich, die Reinigungslösung im vorgegebenen Rahmen zu erwärmen, denn Überdosieren erhöht die Reinigungswirkung nicht! Umweltverträglich: Selbstverständlich entsprechen alle diese Reiniger und Desinfektionsreiniger den zur Zeit geltenden Gesetzen und Vorschriften. Sie sind frei von Formaldehyd und enthalten biologisch abbaubare Tenside und weitere umweltverträgliche Inhaltsstoffe. Ihr Phosphatgehalt ist deutlich reduziert. Anwenderfreundlich: Unsere Reiniger und Desinfektionsreiniger besitzen ein sehr breites Wirkungsspektrum. Damit sind für die vielen verschiedenen Anforderungen insgesamt nur wenige Produkte nötig. Weder die Reiniger noch die Desinfektionsreiniger enthalten Ätzalkalien. Sie wirken dadurch besonders materialschonend und sind auch bei hartem Wasser voll wirksam. Hautverträglich: Reiniger und Desinfektionsreiniger sind in der vorgegebenen Konzentration gesundheitlich unbedenklich und hautverträglich.

Manuelle und maschinelle Reinigung

Laborgeräte aus Glas und Kunststoff können manuell im Tauchbad oder maschinell in der Laborspülmaschine gereinigt werden. Laborgeräte sollten unmittelbar nach Gebrauch bei niedriger Temperatur, kurzer Verweildauer und geringer Alkalität gereinigt werden. Laborgeräte, die mit infektiösen Substanzen in Berührung gekommen sind, werden zunächst gereinigt und danach ggf. dampfsterilisiert. Nur so kann ein Anbacken der Verschmutzungen und eine Schädigung der Geräte durch eventuell anhaftende Chemikalien verhindert werden. Hinweis: Benutzte Laborgeräte müssen vor der Reinigung desinfiziert werden, sofern bei der Reinigung die Gefahr von Verletzung besteht. Schonende Reinigung: Um die Laborgeräte zu schonen, sollten diese unmittelbar nach Gebrauch bei niedriger Temperatur, kurzer Verweildauer und geringer Alkalität gereinigt werden. Insbesondere bei Volumenmessgeräten aus Glas sind längere Einwirkzeiten in alkalischen Medien bei Temperaturen über 70 °C zu vermeiden, denn durch Glasabtrag kann dies zu Volumenänderungen bzw. Zerstörung der Graduierung führen. Information: Während eine 1N-Natronlauge innerhalb von 1h an Borosilikatglas 3.3 (Boro 3.3) bei 70 °C nur etwa eine Schicht von ca. 0,14 µm abträgt, sind dies bei 100 °C immerhin schon ca. 1,4 µm, also die 10-fache Menge. Daher Reinigungstemperatur oberhalb 70 °C vermeiden und bevorzugt gering alkalische Reiniger verwenden.

Wissenswertes

Wisch- und Scheuerverfahren: Allgemein bekannt ist das Wisch- und Scheuerverfahren mit einem Lappen oder Schwamm, die jeweils mit Reinigungslösung getränkt sind. Laborgeräte dürfen nie mit abrasiven Scheuermitteln oder -schwämmen bearbeitet werden, da hierbei die Oberfläche verletzt würde. Tauchbadverfahren: Beim Tauchbad-Verfahren werden die Laborgeräte in der Regel bei Raumtemperatur für 20 bis 30 min in die Reini-gungslösung eingelegt, anschließend mit Leitungswasser und dann mit destilliertem Wasser gespült. Nur bei hartnäckigen Verschmutzungen sollte die Einwirkzeit verlängert und die Temperatur erhöht werden! Ultraschallbad: Im Ultraschallbad dürfen sowohl Glas- als auch Kunststoffgeräte gereinigt werden. Der direkte Kontakt mit den Schallmembranen muss allerdings vermieden werden. Maschinelle Reinigung: Die maschinelle Reinigung von Laborgeräten in der Laborspülmaschine ist schonender als die Reinigung im Tauchbad. Die Geräte kommen nur während der relativ kurzen Spülphasen mit der Reinigungslösung in Kontakt, wenn diese über Spritz- bzw. Injektordüsen aufgesprüht wird. Leichte Laborgeräte sind mit Spülnetzen zu sichern, damit sie durch den Spülstrahl nicht umhergewirbelt und beschädigt werden. Laborgeräte sind besser gegen Beschädigung der Oberflächen geschützt, wenn die Drahtkörbe der Spülmaschine mit Kunststoff überzogen sind. Laborgeräte aus Glas: Bei Glasgeräten sind längere Einwirkzeiten über 70 °C in alkalischen Medien zu vermeiden. Andernfalls kann es insbesondere bei Volumenmessgeräten zu Volumenänderung durch Glasabtrag und Zerstörung der Graduierung führen. Laborgeräte aus Kunststoff: Die Kunststoffgeräte mit ihren überwiegend glatten, nicht benetzbaren Oberflächen sind bei geringer Alkalität im allgemeinen mühelos zu reinigen. Laborgeräte aus Polystyrol und Polycarbonat, insbesondere Zentrifugenröhrchen, dürfen nur mit neutralen Reinigern manuell gereinigt werden. Längere Einwirkzeiten selbst gering alkalischer Reiniger beeinträchtigen die Festigkeit. Die Chemikalienbeständigkeit der jeweiligen Kunststoffe ist im Einzelfall zu prüfen. Reinigung in der Spurenanalytik: Zur Minimierung von Metallspuren werden Laborgeräte in 1N-Salzsäure eingelegt. Für erhöhte Anforderungen werden Laborgeräte aus Glas anschließend in 1N-Salpetersäure ca. 1 Stunde gekocht, während Laborgeräte aus Kunststoff bei Raumtemperatur eingelegt werden. Die max. Einwirkzeit soll 6 Stunden nicht übersteigen. Salpetersäure ist ein starkes Oxidationsmittel und führt zur Versprödung vieler Kunststoffe. Anschließend sind die Geräte sorgfältig mit destilliertem Wasser zu spülen. Zur Minimierung von organischen Spuren werden Laborgeräte mit Laugen oder Lösungsmitteln, wie z. B. Alkohol gereinigt. Anschliessend werden sie in 1N-Salzsäure gelegt und danach sorgfältig mit destilliertem Wasser gespült.

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